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Dieses Lexikon wird stets erweitert.

A

Abbreviatur

Abgekürzte Wortreihen wie z.B.: Nato, EU, mfG, LKW. Diese werden als Wort oder deren einzelne Buchstaben gesprochen.

Ablegen

Farbe geht von einem Druckbogen auf die Rückseite des folgenden Bogens über. Dadurch wird die Bogenrückseite verschmutzt oder die Bogen kleben aneinander.

Abrisse

Sichtbare Stufen bei Tonwertverläufen bzw. Wegbrechen der Rasterpunkte.

Absatz

Längerer Text, der inhaltlich zusammengehört und häufig eine einheitliche Formatierung aufweist (gleiche typografische Merkmale). Ein Absatz gliedert einen Text optisch. Er beginnt teilweise mit einem Einzug der ersten Zeile oder einem Initial.

Absatzzeichen

Nichtdruckendes Zeichen in Textverarbeitungsprogrammen.

Absorption

Der Teil des Lichtes, der nicht von einem Farbstoff remittiert wird. Dies ist jeweils die Komplementärfarbe. Beispiel: Eine rote Fläche absorbiert den grünen und blauen Teil des Lichtes und remittiert nur den roten Anteil. Eine weisse Fläche remittiert alle auftreffenden Lichtanteile. Eine schwarze Fläche remittiert nichts.

Absturz

Plötzliches Zusammenbrechen eines Systems oder einer Software am Computer. In der Regel ist dann zur Behebung ein Neustart erforderlich.

Abwärtskompatibilität

Ältere Dateien einer Software können in den meisten Fällen mit einer neueren Version dieser geöffnet und weiterverarbeitet werden. Umgekehrt gelingt das nur sehr selten (eine neuere Datei mit einer älteren Programmversion öffnen).

Account

Konto bzw. Zugang, Zugangsberechtigung eines Nutzers zu einem Computer, einer Mailbox, einem Online-Dienst. Besteht in der Regel aus einer Nutzerkennung und einem Passwort.

Acrobat

Programmpaket von Adobe zur Konvertierung von Dokumenten beliebiger Art und deren plattformübergreifender Weitergabe.

Additive Farbmischung

Das bei Computern/ Digitalkameras/ Monitoren übliche RGB-System ist ein sogenanntes additives Farbsystem. Weiß wird hier als Addition der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau dargestellt:100% Rot, 100% Grün und 100% Blau ergeben weiß. 0% von allen Grundfarben ist schwarz.

Adobe

Einer der weltweit führenden Softwareanbieter im Bereich Grafik/ Multimedia/ Layout.

Akzidenzen

Lateinisch: accidens - das Zufällige. Druckprodukte meist geringen Umfangs, bei denen in der Regel auf wirkungsvolle Typografie geachtet wird: Privat-, Geschäfts-, Behörden- und vor allem Werbedrucksachen.

Altarfalz

Auch Fensterfalz genannt. Ein Blatt wird so gefaltet, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind.

Amplitudenorientiertes Raster (AM-Raster)

Die Rasterpunkte besitzen zueinander gleiche Abstände. Der Halbtoneindruck wird durch die unterschiedlichen Grössen der Rasterpunkte erzeugt.

Andruckskala

Qualitätsprüfungsmittel. Es werden auf einer kleinen Fläche die beteiligten Druckfarben in unterschiedlichen Kombinationen zusammengedruckt.

Anfasser

Markierte Punkte an Begrenzungsrahmen oder Grafiken zur Form- oder Dimensionsveränderung innerhalb von Grafik-, Layout- oder Bildbearbeitungsprogrammen.

Anilindruck

Ältere Bezeichnung für den Flexodruck (früher waren die Druckfarben anilinhaltig).

Anlage

Marken zum genauen Ausrichten eines Druckbogens in einer Druckmaschine.

Anschnitt

Wenn Farbflächen oder Fotos bei Druckerzeugnissen bis an den Formatrand gedruckt werden sollen, laufen diese in den sog. Anschnitt – sie werden also bei der Weiterverarbeitung (schneiden) angeschnitten. Solche Flächen oder Fotos sollten daher unbedingt mit einer Beschnittzugabe versehen werden, um weiße Blitzer zu vermeiden.

Anti-Aliasing

Technik zum (Kanten-)Glätten von Schriften und Grafiken auf dem Bildschirm. Aliasing ist die englische Bezeichnung für Sägezahn- oder Treppeneffekt.

Apple Macintosh

Der heute als "Mac" bezeichnete Apple Macintosh war der erste PC (Personal Computer) mit einer grafischen Benutzeroberfläche, der in größeren Stückzahlen produziert wurde.
Er war von Beginn an auf die einfache Bedienung per Maus ausgelegt und enthielt zum damaligen Zeitpunkt revolutionäre Konzepte, wie beispielsweise den Papierkorb, den Schreibtisch, Drag & Drop, das Auswählen von Text oder Objekten zwecks Änderung der Attribute und das Navigieren im Dateisystem mit Hilfe von Symbolen (Icons). Durch die einfache und intuitive Bedienung hat sich der Mac Anfang der 90er insbesondere bei Grafikern und Künstlern als "Arbeitsmittel" durchgesetzt.

Art Director

Art Director (Abkürzung AD) ist die gängige Berufsbezeichnung für einen erfahrenen und leitenden Grafiker.
Ein Art Director entwickelt die künstlerische, visuelle Umsetzung und begleitet dabei alle kreativen Produktionsvorgänge. Damit übernimmt er dann häufig auch die "künstlerische Verantwortung" für einen Kunden oder eine Produktion.
Der Art Director beginnt seinen beruflichen Werdegang i.d.R. als Junior Art Director. In manchen Unternehmen gibt es auch den Senior Art Director.
Der Begriff selber kommt aus dem Amerikanischen. Mit "art" ist hier die angewandte Kunst im Gegensatz zu den "fine arts", gleichbedeutend mit "Freier Kunst", gemeint.

ASCII

Kurzbezeichnung für American Standard Code for Information Interchange, ein US-Normcode, mit dem Alphanumerische Zeichen und Kontrollzeichen codiert werden. Der 8-Bit-ASCII-Code kann 256 Zeichen (28) darstellen.

Aufbauen

Das Anhäufen von Druckfarbe auf Teilen der Druckmaschine (Verursacht durch emulgierte Druckfarbe, Staub usw.) Tritt hauptsächlich im Offsetdruck auf und verursacht dort Druckschwierigkeiten mit dem Übertragungsmedium Gummituch: Der Ausdruck wird unschärfer und unsauberer.

Auflösung

Übergreifender Begriff für die Anzahl der Bildpunkte, die innerhalb einer bestimmten Fläche abgetastet oder wiedergegeben werden. Je höher die Auflösung eines Scanners oder einer Digitalkamera, desto genauer (und somit besser) kann eine Vorlage abgetastet bzw. wiedergegeben werden.
Die Auflösung wird in dpi (dots per inch = Punkte pro Zoll) bemessen. Für einen professionellen Druck müssen Fotos in einer Auflösung von 300 DPI bei einer 100%-Skalierung vorliegen.

Aufsichtsvorlagen

Alle Vorlagen, die nicht durchleuchtet werden können, wie z.B. Fotoabzüge, Illustrationen auf Papier, Grundrisspläne u.ä. Das Gegenstück hierzu sind Durchsichtsvorlagen wie z.B. Dias.

Ausgabeauflösung

Gibt die physikalische Auflösung eines Ausgabegerätes an. Moderne Tintenstrahldrucker arbeiten z.B. mit 1200 x 2400 dpi. Dies heißt, dass auf dem Druckkopf 1200 Farbdüsen auf einem Inch angebracht sind. Die meist höhere y-Auflösung (hier 2400 dpi) ergibt sich aus der Tatsache, dass das Papier mit geringem Vorschub an dem Druckkopf vorbeigeführt wird.

Aussparen

Verfahren, bei dem ein Teil des Vordergrundobjektes im Hintergrundobjekt zeichnungsfrei, also unbedruckt bleibt. So wird z.B. ein Farbfoto auf einer farbigen Fläche "ausgespart", da sonst die Farbinformationen des Fotos zusammen mit der Hintergrundfläche eine Farbverschiebung hervorrufen würden.

Ausschiessen

Zu druckende Buch- und Zeitschriftenseiten müssen schon in der Druckvorstufe so angeordnet werden, dass sie nach dem Falzen in richtiger Reihenfolge hintereinanderliegen.

Authoring-Tool

Ein Programm, mit dem man unterschiedliche Medien (Grafik, Ton, Sprache, Text) mit Animationen und digitalisierten Filmsequenzen verknüpft und Präsentationen erstellt.

Autorenkorrektur

Korrektur durch den Autoren/Kunden, die vom ursprünglichen Manuskript abweicht und deren Ausführung deshalb gesondert in Rechnung gestellt wird.

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B

Backend

Programme, die auf einem Webserver laufen, um Internetseiten darzustellen und zu verwalten. Es sind Datenbanken, die für den normalen Betrachter der Internetseite nicht sichtbar sind.

Backup

Datensicherung, Kopieren von Daten auf einen anderen Datenträger.

Bar-Code

Siehe EAN-Code.

Belichter

Ein Gerät zur Aufzeichnung von digitalen Daten auf Film, Platten oder Druckmaschinen mit Hilfe eines Lasers.

Bedruckstoff

Bedruckbares Material, meist Papier (bis ca. 120 g/qm), Karton (bis ca. 200 g/qm), und Pappe (mehr als 500g/qm). Je nach Duckverfahren lassen sich u.a. auch Textilien, Holz, Glas und Körper (Tuben, Flaschen) bedrucken.

Beschneidungspfad

Vektor-Pfad zum Freistellen von Bildern (z.B. bei Produktabbildungen).

Beschnittzugabe

Bei Elementen, die über das Seitenformat hinausragen (die in den Anschnitt gehen) wird eine sog. Beschnittzugabe (meistens 3 - 5 mm) gegeben, um Blitzer bzw. weiße Ränder zu vermeiden.

Bezierkurve

Kurve in vektororientierten Grafikprogrammen, die durch editierbare Ankerpunkte definiert ist.

Bildauflösung

Um eine qualitativ hochwertige Reproduktion erstellen zu können, müssen die Bilddaten eine ausreichende Auflösung besitzen. Die benötigte Auflösung errechnet sich aus der Rasterweite, dem Maßstab und dem Qualitätsfaktor:
Bild- bzw. Scan-Auflösung = Rasterweite x Qualitätsfaktor x Maßstab

Bilddateiformate

Der Dateityp bezieht sich darauf, auf welche Weise die Bildinformationen formatiert sind und ob diese komprimiert sind oder nicht. Die gängigen Bildbearbeitungs-Programme können nahezu alle Dateiformate verarbeiten bzw. öffnen.
Bei den Bilddateiformaten mit Komprimierung unterscheidet man zwischen destruktiver (z.B. JPEG) und non-destruktiver (z.B. PSD) Komprimierung. Bei der destruktiven Komprimierung gehen mit jedem Speichervorgang Bildinformationen verloren! Dies erkennen Sie z.B. sehr gut, wenn Sie ein Foto mehrmals nacheinander als JPEG-Datei mit mittlerer Qualität speichern, öffnen und wieder speichern. Daher werden destruktive Bilddateiformate auch nur von Laien für die Bearbeitung oder Archivierung von Fotos eingesetzt.

Bildpunkt

= Pixel

Bildschirmdarstellung

Darstellung von Pixelbildern auf dem Monitor. Je nach System & Monitor mit einer Auflösung von 72 dpi (MAC) bzw. 96 dpi (PC). Die Bildschirmdarstellung von Fotos ist weder in Bezug auf Farbe (bei nicht kalibrierten Bildschirmen) noch in Bezug auf die Darstellungsgröße für einen späteren Druck verbindlich!

Billboard

Bezeichnung für Plakatwand bzw. -anschlagtafel.

Billings

Etatgesamtsumme, die den Werbeagenturen zur Verfügung steht. Meist durchlaufende Gelder, nicht zu verwechseln mit dem Entgelt für geleistete Agenturarbeit (letzteres bezeichnet man als Gross-Income, welches alle Provisionen und Honorare enthält).

Bitmapbild

Übliche Bezeichnung für reine SW-Bilder (ohne Graustufen). Hier kann jeder Bildpunkt mit nur einem BIT beschrieben werden: 0 = schwarz, 1= weiß.

Blindprägung

Prägedruck ohne Farbe – entweder vertieft oder erhaben ausgeprägt.

Blindtext

Nichtssagender, beliebiger Text, der im Layout anstelle des vorgesehenen definitiven Textes eingesetzt wird. Damit soll der optische Eindruck (Schriftart, -größe, Zeilenabstand, Textmenge, Grauwirkung) simuliert und festgelegt werden.

Blitzer

Unbedruckte Stellen, die zwischen unmittelbar anschließenden Farbflächen entstehen können, wenn Passerungenauigkeiten auftreten, oder die am Formatrand auftreten können, wenn ohne Beschnittzugabe gearbeitet wurde.

Brand

Markenname, Warenzeichen.

Branding

Kennzeichnung eines Produktes oder einer Dienstleistung als Marke durch Bild, Wort- und Namenszeichen, Markenzeichen, Warenzeichen und Gütezeichen.

Briefing

Vorgaben und Zielsetzungen des Werbungtreibenden an die durchführende Agentur.
Inhalte: Beschreibung und Probleme des Produkts, Marketingziele, Markt-/Konkurrenzsituationen, Zielgruppenbeschreibung, vorgestellte Medienstreuung, Werbeetat, Abrechnungssystem, Timing.

Buntaufbau

Der Buntaufbau ist eine Möglichkeit des Bildaufbaus im Mehrfarbdruck. Im Dreifarbdruck funktioniert das nach dem Prinzip der subtraktiven Farbmischung.
Dabei müssen die Druckfarben so aufeinander abgestimmt sein, dass etwa gleiche Teilmengen zu neutralen Unbuntwerten führen.



Business-to-Business

Ein Unternehmen, das sich mit seiner Werbeaktion an andere Unternehmen richtet, z.B. ein Hersteller für Alarmanlagen  wendet sich an Kaufhäuser.

Business-to-Consumer

Ein Unternehmen, das sich mit seiner Werbung an Endverbraucher (Konsumenten) richtet.

Byte

Die kleinste, adressierbare, einzeln ansprechbare Speichermenge innerhalb eines Speichermediums/ Computers. Es besteht aus 8 Bit.

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C

Casting

Probeaufnahmen von Bewerbern für Foto-, Funk- und TV-Produktionen.

Cache

Spezieller Teil des RAM eines Computers, der für die Zwischenlagerung von Daten während komplexer Berechnungen verwendet wird, um häufigte Daten schnell verfügbar zu machen.

CI-Manual

Aufzeichnung aller wesentlichen Merkmale des Corporate Identity innerhalb eines Handbuches, einer Broschüre u.a.

Client

Ein Programm, das in Ihrem Namen per Netzwerk oder Internet einen Dienst auf einem anderen Server oder Host-Rechner in Anspruch nimmt, z.B. Internet Explorer für WWW oder Outlook Express für E-Mail.

CMYK

Subtraktives Farbsystem zur Verwendung im Druck. Im Gegensatz zu RGB werden hier sämtliche Farbtöne aus den Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black gemischt und werden beim Überdrucken immer dunkler bzw. mischen sich zu anderen Farbtönen (magenta & yellow = rot).

CMS - Content Management System

Ein Content-Management-System (Inhaltsverwaltungssystem) ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhaltes ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Color-Management

Farb-Management mit Farbprofilen, hauptsächlich im professionellen Bereich (Fotografen, Werbeagenturen, Verlage usw.) genutzt, um eine konstante Farbdarstellung von Bildern und Grafiken über alle Bereiche der Druckvorstufe zu gewährleisten.

Colorsync

Farbmanagementsystem von Apple.

Consumer Benefit

Nutzenversprechen, das bewusst auf Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten abzielt. Damit hebt es ein Produkt oder eine Dienstleistung aus der Masse ähnlicher  Angebote im Wettbewerb hervor. Die Betonung des speziellen Kundennutzens wird notwendig, wenn der normale Nutzen eines Produkts mit jenen vieler anderer Konkurrenzprodukte vergleichbar ist. Man unterscheidet zwischen Grund- und Zusatznutzen.

Convenience Products

Produkte, die sich durch einfaches Handling und schnelle Zubereitung auszeichnen, z.B. Tiefkühlkost.

Corporate Behaviour

Arbeitsweise und Auftritt eines Unternehmens, insbesondere das Verhalten der Mitarbeiter und der Führung. Das Corporate Behaviour sollte im Innen- und Außenverhältnis möglichst stringent sein, da es die Corporate Identity maßgeblich beeinflusst.

Corporate Communication

Corporate Communication bezeichnet die ganzheitliche Unternehmenskommunikation (Absatzwerbung, Beschaffungswerbung und Public Relations) nach innen und außen. Dies beinhaltet die Vermittlung der Corporate Culture und der Corporate Identity durch den Einsatz aller Kommunikationsformen, um das gewünschte  Image zu realisieren.

Corporate Culture

Corporate Culture bezeichnet die aus den unternehmenspolitischen Leitlinien und Normen bestehende Unternehmensphilosophie. Sie definiert, was das Unternehmen ist, was es will und wodurch es sich von anderen Unternehmen unterscheidet. Die Corporate Culture dient als Fundament und Ausgangsposition für die Corporate Identity.

Corporate Design

Das Corporate Design ist der sichtbare, graphisch ausgearbeitete Teil der Corporate Identity (CI) und prägt das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens. Wesentliche Bestandteile des Corporate Designs sind das Firmenzeichen (Logo), die Typografie und die Unternehmensfarben.

Corporate Identity

Die Corporate Identity umfasst die gesamte Selbstdarstellung eines Unternehmens nach außen und innen. Sie beruht auf dem Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour) und wird durch die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications/Speech) und das Unternehmenserscheinungsbild (Corporate Design) vermittelt.

Copyright

Verbreitungs-, Vervielfältigungs- und Nutzungsrecht für den Rechteinhaber, das z.B. für Logos, Schriften, Fotos gilt. Viele dieser Rechte sind in Deutschland über das Urheberrecht geregelt und müssen nicht gesondert beantragt werden wie z.B. bei Patenten oder sog. Trade Marks.

CSS - Cascading StyleSheets

CSS ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML eingesetzt. CSS legt dabei fest, wie ein besonders ausgezeichneter Inhalt oder Bereich dargestellt werden soll. Man zeichnet im HTML-Dokument also nur die Bedeutung einzelner Abschnitte aus, während das Aussehen dieser ausgezeichneten Abschnitte im CSS festgelegt wird. Mit anderen Worten, man trennt den eigentlichen Inhalt von der optischen Gestaltung.
Mit CSS ist es möglich, für verschiedene Ausgabemedien (zum Beispiel Papier, Projektion, Sprache usw.) eine unterschiedliche Darstellung anzugeben. CSS gilt heutzutage als die Standard-Stylesheetsprache für Webseiten.

CTP

Computer to Plate ist ein Überbegriff für unterschiedliche Bebilderungsverfahren von Druckplatten. Die Arten unterscheiden sich durch die Belichtertypen, die Lichtquellen die Beschichtungsarten.

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D

Dateiformat

Beschreibt, wie Daten gespeichert werden. Dateiformate sind abhängig vom Programm mit dem sie erstellt wurden sowie von der Rechnerplattform (UNIX, WINDOWS, MacOS usw.) auf der sie erstellt wurden.

Dateierweiterung

Bei Dateinamen ist diese ein Anhang, meistens in der Form eines Punktes, gefolgt von zwei oder drei Buchstaben (z.B. .ai oder .tif). Sie wird auch suffix oder extension genannt.

Datentiefe

Bit-Rate und damit Helligkeitsauflösung je Rasterpunkt bei Scannern. Sie bestimmt den Kontrastumfang eines Bildes.

Dehnen

Nicht-proportionales Vergrößern bzw. Auseinanderziehen eines Objektes oder Bildes.

Densitometer

Messgerät zur logarithmischen Werte-Erfassung von Farbdichten.

Dichte (Farbdichte)

Der Dichtewert stellt das Verhältnis der Lichtabsorption von Papierweiss mit der Lichtabsorption einer bedruckten Fläche dar.

Digitalproof

Ausgabe von (Druck-)Dateien auf einem digitalen und möglichst  farbverbindlichem Drucksystem. Proofdrucker können auf Spezialmaterialien einen annähernd farbverbindlichen Ausdruck erstellen. Im Gegensatz zu einem echten Andruck können aber keine anderen Bedruckstoffe wie z.B. Zeitungspapier o.ä. genutzt werden.

Download

Engl. herunterladen, empfangen/kopieren von Daten.

DPI

Kurzform für Dots per Inch – Punkte pro Zoll. (1 Zoll=2,54 cm). Bei Druckern und Scannern wird die Auflösung in dpi angegeben. Je höher die Auflösung, desto feiner ist das Scan- bzw. Druckergebnis.

Druckfarbenskala

Prozessfarben, die für den Mehrfarbendruck verwendet werden einschließlich der Reihenfolge des Zusammendrucks. Meist wird die Euro-Skala mit den subtraktiven Grundfarben CMYK als Vorgabe genutzt.

Druckverfahren

Es gibt verschiedene technische Wege, seine Vorlagen zu drucken. Zu den bekanntesten zählen Offsetdruck, Flexodruck, Siebdruck und Tiefdruck.

Druckvorstufe

Die Druckvorstufe, auch als Prepress bezeichnet, ist ein Teilprozess der Drucktechnik. Es handelt sich dabei um eine Zusammenfassung aller Prozesse vor dem Druck, wie zum Beispiel Scanarbeiten, Datenaufbereitung, Retusche bzw. Bildbearbeitung, Layouterstellung, Ausschießen, Filmbelichtung usw. Das Ziel dabei ist die Erstellung einer Druckform.
Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Inhalte (wie Texte, Bilder und Grafiken) zu Layouts zusammenzuführen. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Ihr Endprodukt war früher meistens ein Film oder eine PostScript-Datei, heute immer häufiger eine PDF-Datei.
In den Bereich der Druckvorstufe fallen außerdem Arbeiten wie Farbkorrekturen, Fotomontagen sowie sämtliche Optimierungsarbeiten für Bild und Datenmaterial.
Teilprozesse der Druckvorstufe sind z.B. Satz, Reproduktion und Druckformherstellung.

DTP

Desktop Publishing (DTP, englisch für Publizieren vom Schreibtisch aus) ist das rechnergestützte Erzeugen hochwertiger Dokumente, die aus Texten und Bildern bestehen und später als Publikationen, wie zum Beispiel Broschüren, Magazine, Bücher, Verpackungen oder Kataloge ihre Verwendung finden. Im Mittelpunkt des DTP steht ein Desktop-Computer, Software für die Erstellung des Layouts und ein Drucker zur Ausgabe.
Seit etwa 1992 werden Printprodukte fast ausschließlich im Rahmen von DTP produziert. Die fotografischen Techniken der Druckvorstufe sind zwischenzeitlich fast vollständig durch digitale Verfahren des DTP verdrängt worden.
Der DTP-Grafiker vereint so die früheren Berufe "Layouter", "Setzer", "Reinzeichner" und "Lithograf" in sich, was neben der gestalterischen Kompetenz auch ein hohes Maß an technischem Know-how in der Druckvorstufe verlangt.

Duplexdruck

Druck eines Motives mit zwei Druckfarben: Einer Haupt- und einer Zusatzfarbe.

Durchsichtsvorlage

Teiltransparente Vorlagen wie z.B. Negative und Diapositive.

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E

EAN-Code

European Article Numbering. Zur eindeutigen Identifikation von Waren aller Art. Informationen in diesen Codes sind i.d.R.: Ursprungsland, Hersteller und eine Artikelnummer des entsprechenden Produktes.

Ebenen

Werden in Bildbearbeitungs-, Layout- oder Grafikprogrammen verwendet, um Elemente strukturiert aneinander zu binden. Sie werden aus Übersichtlichkeitsgründen verwendet, oder um bestimmte Bereiche zu schützen, bzw. unbearbeitbar zu machen.

ECI

European Color Initiative. Standard führender Verlagshäuser, um medienneutralen Datenaustausch zu gewährleisten.

Entrastern

Beseitigung von Rasterpunktmustern während oder nach dem einscannen bereits gedruckter Vorlagen.

EPS

Encapsulated PostScript. Ein von Adobe entwickeltes Verfahren zur Weitergabe von Bilddaten, die Grafiken, Vektorelemente, Schriften und Pixeldaten enthalten.

Euroskala

Eine in Europa verwendete, normierte Farbtabelle, die die für den Vierfarbdruck eingesetzten Farben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz enthält.

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F

Fadenzähler

Lupe mit starkem Vergrösserungsfaktor. Er besitzt ein Gestell, das den korrekten Betrachtungsabstand herstellt. Er dient zum Prüfen von Proofs, Filmvorlagen, Andrucken und Auflagendrucken. Der Begriff "Faden" kommt ursprünglich aus der Textilbranche.

Farbauszug

Druckvorlage für eine Druckfarbe, die bei der Farbseparation erzeugt wird.

Farbkorrektur

Veränderung von Farbwerten in einem Bild.

Farbraum

Geometrisches, gedankliches Gebilde, das sämtliche Farbanteile des sichtbaren Lichtes darstellt. Farbraumdarstellungen sind immer in einer bestimmten, logischen und geordneten Form aufgebaut bzw. dargestellt. Es gibt unterschiedliche Modelle, z.B.: RGB, CIElab, HSL ...

Farbreihenfolge

Festgelegt Reihenfolge, in der die Farben auf den Bedruckstoff gebracht werden sollen (Druckfolge).

Farbtiefe

Farbtiefe - Die Farbtiefe bezeichnet die Anzahl von Bits, mit der die Farbinformationen eines einzelnen Bildpunktes kodiert werden. Je mehr Bits pro Bildpunkt, um so differenzierter und feiner gerät das Bildergebnis.

Flash

Eine Software von Adobe Systems zur Erstellung multimedialer, interaktiver Inhalte (hauptsächlich zur Anwendung auf Webseiten als Werbebanner, Teil einer Webseite oder als Steuerungsmenü). Dateien, die mit Adobe Flash produziert werden haben das .swf-Format. Beispieldatei:
                                                                                        

Flattermarke

Für umfangreichere Erzeugnisse die auf der ersten und letzten Seite eines jeden Bogens mitgedruckte Linie, die bei dem jeweils folgenden Bogen um ein bestimmtes Stück nach unten versetzt wird. Sie ermöglicht eine sichere optische Kontrolle der richtigen Reihenfolge der gefalzten und zusammengetragenen Bogen.

Flexodruck

Hochdruckverfahren, bei dem die erhabenden Stellen der Druckform drucken.

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G

Gammakurve

Gammakurve - Kurve, die die Verteilung der Tonwerte innerhalb eines Bildes verändern kann. So können durch Veränderung der Gamma-Kurve die Tonwertbereiche für Lichter und Schatten gestaucht und gleichzeitig der Bereich der Mitteltöne gestreckt werden. Entspricht in Bildbearbeitungsprogrammen der Gradationskurve.

Gammut

= Farbraum. Drucker, Scanner, Monitore und Ausgabegeräte haben unterschiedliche Farbräume, die sie darstellen können. Häufig ist der Farbraum von Scannern oder Monitoren umfangreicher als der eines Ausgbabegerätes.

Goldener Schnitt

Ästhetisches Verhältnis zur Aufteilung einer Strecke in zwei Abschnitte. Der längere Abschnitt verhält sich dabei zum kürzeren, wie die Gesamtstrecke zum längeren Abschnitt. Das Verhältnis dabei beträgt etwa 1:1,618. Der goldene Schnitt wird als besonders harmonisch bewertet. Dieses Teilungsverhältnis findet sich oft in der Natur wieder.

Graustufenbild

Ein Halbtonbild, das nur aus Daten für Schwarz und Weiß, sowie allen Grauabstufungen dazwischen, besteht.

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H

HKS

HKS ist ein Farbsystem für Schmuckfarben, es wurde entwickelt von Horstmann-Steinberg, K+E Druckfarben und Schminke.

HSB

Wenig gebräuchliches Farbsystem mit den Farbkoordinaten Hue (Farbe), Saturation (Sättigung) und Brightness (Helligkeit).

Hygiene-Papier

Große Gruppe der in Haushalt, Industrie und Gesundheitswesen weit verbreiteten Artikel zur einmaligen Verwendung (Toilettenpapier, Taschen- und Reinigungstücher, Krankenhauswäsche ect).

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I

ICC-Profil

Das "International Color Consortium" ist ein Interessenverband mehrerer Hersteller der grafischen Industrie unter Federführung des deutschen Forschungsinstitutes Fogra.

Icon

Sinnbild, Symbol, auch Piktogramm genannt. Icons werden zur schnellen Wiedererkennbarkeit z.B. bei grafischen Benutzersystemen oder zur Menügestaltung innerhalb von Software genutzt.

Impressum

Hinweis innerhalb von Druckprodukten bezüglich der Urheber, der verantwortlichen Redakteure, Auflagenhöhe, Herausgeber.

Interpolation

Hinzufügen von nicht vorhanden Zwischenwerten beim Vergrößern von Bildern durch Berechnung der fehlenden Pixel aus den benachbarten Pixeln.

ISBN

Abkürzung für: Internationale Standard Buchnummer. Anhand dieser Nummer ist jedes Produkt eindeutig identifizierbar.

Indizierte Farbe

Bilder mit maximal 256 Helligkeits/Farbwerten. Das Dateiformat dieser Bilder ist meistens .gif oder .png8. Die Anwendung dieser Dateiformate ist fast ausschliesslich im Bereich Webseitengestaltung.

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J

JPEG-Format

Dieses Bildformat der "Joint Photographic Expert Group" wurde speziell für die Komprimierung von Bilddaten entwickelt, zwecks Speicherersparnis und schnellerem Datentransport.

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K

Kalibrierung

Die Justierung von Geräten und Maschinen auf einen Standard zur Erzielung konstanter Ergebnisse. Die Kalibrierung und stabile Arbeitsweise farbverarbeitender Geräte ist eine Voraussetzung für erfolgreiches Farbmanagement. Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten sämtliche eingesetzten Geräte, etwa Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter, aufeinander abgestimmt sein, so daß sie numerisch festgelegte Werte für Farben übereinstimmend darstellen.

Kapitälchen

Großbuchstaben, deren Höhe der Normalhöhe der Kleinbuchstaben entspricht. Ihre Strichstärke und ihr Grauwert orientieren sich an denen der Kleinbuchstaben.

Kerning

Das Zusammen- oder Auseinanderrücken von Buchstabenpaaren, damit diese nicht durch unpassende Abstände die Ästhetik des jeweiligen Schriftbilds zerstören. Erfolgt eine solche Korrektur automatisch, spricht man von einer Ästhetikfunktion oder einem Ästhetikprogramm.

Komplementärfarben

Farbenpaar, das sich im Farbkreis gegenübersteht. Ergibt additiv gemischt Weiß und subtraktiv gemischt Schwarz.

Komprimierung

Verfahren, die der Reduktion der Datenmenge einer digitalen Datei dienen. Man unterscheidet zwischen der verlustfreien Komprimierung (LZW) und der verlustbehafteten Komprimierung nach JPEG.

Konvertieren

Übertragung in ein anderes Medium oder System bzw Dateiformat.

Kreuzbruchfalz

Jede Falz (auch: Bruch) erfolgt im rechten Winkel zu dem vorhergehenden.

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L

LAB-Farbraum

Ein Farbraum, in dem alle wahrnehmbaren Farben enthalten sind. Eine der wichtigsten Eigenschaften des L*a*b*-Farbmodells ist seine Geräteunabhängigkeit. Die Farben werden unabhängig von der Art ihrer Erzeugung und Wiedergabetechnik definiert.
lab

Lasierend

Durchscheinend

Laufrichtung

Die Richtung, in der das Papier bei der Herstellung durch die Papiermaschine läuft. Dabei richten sich auf dem Langsieb die Papierfasern überwiegend parallel (längs) zur Laufrichtung aus. Von Bedeutung ist die Laufrichtung für den Verarbeiter (Drucker, Buchbinder), weil sich Papierfasern durch Luftfeuchtigkeit in Längs- und Querrichtung unterschiedlich dehnen.

Laufweite

Der Abstand zwischen den Zeichen einer Schrift.

Layout

Früher wurde mit Layout der gestalterische und kreative Entwurfsablauf beschrieben. Heute meint man dagegen die komplette Erstellung einer Seite mit DTP-Satzsystemen.

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M

Magenta

Druck-Grundfarbe (aus cmyk).

Marginalien

Neben dem Satzspiegel stehende Randbemerkungen in Fachartikeln und -büchern zum raschen Auffinden wichtiger Textstellen.

Moiré

Aus dem Französischem, durch ungünstige Rasterwinkelung im Druck erscheinende, störende Musterbildung (Karos).


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N

Nass-in-Nass Druck

Druck in Mehrfarbendruckmaschinen mit zwei oder mehreren Farben, bei dem die vorhergedruckte Farbe noch nicht getrocknet ist.

Nebenbahn

Bei der Ausrüstung von Papierrollen (Längsteilung) anfallende Restbreite.

Normlicht

In der Druckbranche übliche Beleuchtung zur einheitlichen Beurteilung von farbverbindlichen Vorlagen.

Nutzen

Aufteilung von kleineren, gleichgroßen Formaten auf den nutzbaren Teil eines Papierbogens.

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O

Oberlänge

Mit Oberlänge beschreibt man in der Typologie die sichtbare Strichhöhe der Buchstaben k, l, h oder b, welche über die Höhe der Kleinbuchstaben hinaus reicht.

OCR

Mit Hilfe von OCR-Verfahren (Optical Character Recognition) kann ein Computer die Bilddatei eines gedruckten Textes in eine editierbare Textdatei umwandeln.

Offsetdruck

Indirektes Flachdruckverfahren. Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte. Sie weist zwei unterschiedliche Bereiche auf, einen lipophilen (lipo = "Fett", phil = "Liebe, liebend") sowie einen hydrophilen (hydro = "Wasser", phil = "Liebe, liebend"). Der lipophile Bereich "liebt" Fett und stösst Wasser ab, nimmt somit also die Druckfarbe auf, im Gegensatz zum hydrophilen Bereich, der Wasser "liebt" (anzieht) und dadruch keine Druckfarbe aufnimmt. Wenn die Druckplatte nun  mit Farbe bedeckt wird, haftet diese nur an den lipophilen Bereichen und entsprechend nur diese Areale werden dann auf die Gummiwalzen übetragen und von dort letztendlich auf das Papier.

Opazität

Bezeichnung für die Undurchsichtigkeit des Papieres. Wenn beide Seiten eines Papieres bedruckt werden sollen, ist diese Eigenschaft besonders wichtig. Die Opazität wird dadurch erhöht, dass man der Papiermasse mehr Holzschliff oder Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd zusetzt.

OLE

Objekt Liniking and Embedding. Bezeichnet das Einbetten von Objekten in andere Objekte innerhalb von Dateien.

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P

Paginierung

Seitennummerierung.

Pantonefarben

Pantone (PMS) ist ein Farbsystem für Schmuckfarben, es wurde entwickelt von der Pantone, Inc., einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey.

Passkreuz

Fadenkreuz zur Kontrolle der Passgenauigkeit der Farben zueinander im Auflagendruck.

Pica

Die typographische Maßeinheit Pica wird im angelsächsischen Raum verwendet und entspricht 12 Point (pt).

Pixel

Künstliche Wortschöpfungen aus den englischen Wörtern "picture element", die jene kleinen Bildpunkte bezeichnet, aus denen ein Bild sich auf einem Bildschirm oder einer Druckausgabe zusammensetzt.

Popup

Grafisches Gestaltungsmittel einer Internetseite. Bei deren Aufruf legt sich das Popup über die Seite.

Primärfarbe

In der additiven Farbmischung sind Rot, Grün und Blau, in der subtraktiven Farbmischung Cyan, Magenta und Yellow die Primärfarben. Aus ihnen lassen sich alle anderen Farben mischen.

Punktzuwachs

Eine Änderung der Größe der Rasterpunkte, die beim Erstellen der Druckplatten und während des Druckvorgangs entstehen kann. Hierdurch kommt es in den mittleren Tonwerten zu unerwünschten Farbverschiebungen. Moderne Digitaldrucksysteme gleichen diese Farbfehler dank "AutoCal"-Funktion aus.

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Q

Quark Xpress

Eine der führenden Software für DTP im professionellen Einsatz.

Quellcode

Quellcode oder auch Source-Code. Der Quellcode bezeichnet den Programmcode einer Software oder Website. Er lässt sich z.B. mit Browsern (rechte Maustaste) sichtbar machen.

Queue

Druckerwarteschlange. Wenn mehrere Anwender im Netzwerk zum selben Zeitpunkt auf ein Ausgabesystem zugreifen möchten, werden sie in einer Warteschlange durch Softwaresteuerung eingereiht.

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R

Rapport

Distanz, nach der sich Elemente eines Motivs auf einer Druckform wiederholen.

   

Raster/ Rasterpunkt/ Rasterung

Der Druck einer Halbtonvorlage erfordert die Zerlegung der Tonwerte in Rasterpunkte. Die Anzahl der Punkte pro Inch/cm ergibt die Auflösung. Die Größe der Punkte bestimmt den Grauwert.

Rasterwinkel

Die Winkel, die verwendet werden, um die verschiedenen Filme bzw. Kanäle bei der Separation von Prozess- oder Sonderfarben zu erzeugen. Die Verwendung der korrekten Winkel ist wichtig, um Moiré-Erscheinungen zu minimieren.

Rastern

Die Simulation von Halbtonbildern durch Verwendung von Rasterpunkten verschiedener Größe oder Position.

Rasterweite

Maß für die Feinheit eines Rasters in Linien pro cm (L/cm) oder lines per inch (lpi). Bei Halbtonbildern sollte das Raster so fein gewählt werden, daß keine Tonwertsprünge sichtbar sind.
Eine gängige Rasterweite im Offsetdruck ist 60 L/cm. Dabei wird die Abbildung in 60 x 60 horizontale und vertikale Rasterpunkte aufgeteilt.

Der Rasterwinkel ordnet die Rasterpunkte in einer bestimmten Stellung zueinander an. Beim Übereinanderdruck von mehreren Farben wird durch unterschiedliche Rasterwinkel der einzelnen Farben eine unerwünschte Musterbildung (Moiré) vermieden.

Rasterwinkel

Der Rasterwinkel ordnet die Rasterpunkte in einer bestimmten Stellung zueinander an. Beim Übereinanderdruck von mehreren Farben wird durch unterschiedliche Rasterwinkel der einzelnen Farben eine unerwünschte Musterbildung (Moiré) vermieden.

RAW-Format

Die meisten digital aufgenommenen Bild-Dateien werden als .jpg oder.tif -Dateien gespeichert. Einige Kameras haben die Möglichkeit, digitale Fotos im RAW-Format, also als unverfälschte Rohdaten zu speichern. Die vom Bildsensor der Kamera produzierten Rohdaten werden in der Regel mit 12-Bit Farbtiefe gespeichert und die bei der Aufnahme eingestellten Kameraoptionen werden in einer separaten Datei gespeichert. In dieser Datei finden sich Informationen über Farbwert, Weißabgleich, Schärfe und Farbtiefe, die sonst in die Berechnung des Bildes mit einfließen würden. Es wird also zunächst fotografiert und erst später werden die Aufnahmeparameter bestimmt. Nach der Belichtung lassen sich diese Parameter dann verändern: Überbelichtungen können korrigiert und verschiedene Weißabgleich-Optionen getestet werden. Sogar Bildrauschen lässt sich reduzieren.

Remote Proofing

Das Drucken (Proofen) eines Datenbestandes, der per ftp bzw. Netzwerk/ Internet zu einem entfernten Drucker gesandt wurde. Der Empfänger braucht im günstigsten Fall nur noch das fertige Proof zu entnehmen, ohne selber Prozesse  am Empfänger-Drucker tätigen zu müssen.

Retusche

Verbessern der Wiedergabe von Bildern durch Bearbeiten einer Bildvorlage (Detailverbesserung oder Farb-/ Helligkeitskorrektur).

RGB

Abkürzung für Rot, Grün und Blau. Bezeichnet den aus den drei Grundfarben bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung.

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S

Satzspiegel

Die im Layout vorgesehene Fläche auf dem Bedruckstoff für Texte/Bilder und sonstige, zu druckende Elemente.  

Schatten/ Tiefen

Die dunklen Bereiche eines Bildmotives, bzw. Tonwerte zwischen 80% und 100%.

Schmuckfarben

Echtfarben, Sonderfarben, Zusatzfarben (z.B. Pantone oder HKS-Fächer). Zu den Sonderfarben zählen auch Effektfarben wie Silberfarben oder Goldfarben.

Schriftgröße

Die optische Schriftgröße ist die Distanz von der Oberkante der Oberlänge zur Unterkante der Unterlänge.

Schriftformat

Das Aussehen eines Textes wird hauptsächlich durch die Schriftart festgelegt. Jede Schrift kann hinsichtlich der Größe, Farbe, Schnitt (normal, fett, kursiv usw.) verändert werden.
Diese Variablen als Gesamtheit nennt man Schriftformat.

Schriftschnitt

Schriftvariante innerhalb einer Schriftfamilie, die sich von anderen Varianten durch bestimmte  grafische Merkmale im Schriftbild unterscheidet. Im Bleisatz wurde von der normalen Variante ausgegangen.
Zusätzlich gab es die Schriftschnitte halbfett, kursiv, Kapitälchen. Im DTP gehören zur Standardausstattung neben der normalen Variante kursiv, halbfett, halbfett kursiv.

Schwarzaufbau

Er gibt an, wie die Farbe Schwarz innerhalb des Vierfarbsatzes eingesetzt wird.

Schöndruckseite

Schöndruckseite ist die Papierseite, die bei der Papierherstellung vom Sieb abgewandt ist. Diese Seite ist glatter und läßt sich besser bedrucken.

Serife

Eine Serife ist ein kleiner Endstrich am Ende der Striche von Buchstaben. Dieses Gestaltungsmerkmal ist typisch für die so genannten Antiqua-Schriften, die sich auf das antike Rom zurückführen lassen. Serifen kommen dem Wahrnehmungsmechanismus des menschlichen Auges entgegen und fördern dadurch die Lesbarkeit von Schriften.

Subtraktive Farbmischung

Bei der subtraktiven Farbmischung bewirkt jede weitere Druckfarbe die Absorption zusätzlicher Wellenlängen. Daraus folgt, dass eine Farbe dunkler wird, je mehr Wellenlängen absorbiert werden. Werden alle Wellenlängen absorbiert, wirkt der Körper auf den Betrachter schwarz.



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T

TCP/IP

Tranmission Control Protocol/ Internet Protocol. Es stellt eine Familie von Netzwerkprotokollen dar. Die Identifizierung aller am Netzwerk teilnehmenden Rechner (Clients) geschieht über IP-Adressen.
Das TCP/IP-Protokoll stellt einen Übertragungsstandard dar, auf dem die Datenübertragung im Internet basiert.

Tertiärfarbe

Sie wird aus den drei Primärfarben gemischt und ergibt bei vollen Anteilen der Primärfarben Weiß (bei der additiven Farbmischung) oder Schwarz (bei der subtraktiven Farbmischung).

Tiefdruck

Druckverfahren, bei dem sich die zu druckenden Elemente in Vertiefungen befinden. Tiefdruckformen werden grösstenteils aus Stahl gefertigt, auf die eine Schicht aus Kupfer/ Zink und Chrom aufgebracht wird. Die Vertiefungen werden durch elektromechanische Graviermaschinen oder Laserung/ Ätzung in die Kupfer- bzw. Zink-Schicht eingebracht.

Tiefzieh-Verpackung

Tiefziehen nennt man im Verpackungsbereich die Herstellung von Hohlkörpern mit glatter Oberfläche (Schalen, Dosen, Deckel...)

Typografie

Gestaltungsprozess, der mittels Schrift, Linien, Bildern, Flächen und typografischem Raum auf Druckproduckte und elektronische Medien angewendet wird.

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U

Überfüllung/ Unterfüllung

Auch Trapping genannt. Das Überlappen von aneinandergrenzenden Farbflächen, um eventuelle Passerprobleme (sog.Blitzer)
im Druck zu kompensieren.
Es wird dabei die hellere Fläche leicht (i.d.R. ca. 0,2 mm) unter die dunklere gefüllt.
 
                                                                                      

UV-Lack

Lack zur Druckveredelung, der unter der Einwirkung von UV-Licht erhärtet. Durch Matt- oder Hochglanzlack werden bestimmte Bildpartien besonders betont. Sie werden auch auf Schutzumschlägen häufig verwendet.

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V

Vektorgrafik

Ein Bild, das mit Hilfe einer Software erzeugt wird und als mathematisch definiertes Objekt gespeichert wird. Vektorgrafiken lassen sich leicht und ohne Qualitätsverlust modifizieren bzw. skalieren.

Vektorisieren

Auch Tracing genannt. Bezeichnet die Umwandlung einer Pixelgrafik in eine Vektorgrafikdatei.

Verbundfolien

Mehrschichtige Verpackungsfolien, aus denen flexible Verpackungen gemacht werden. Die einzelnen Folienschichten werden extrudiert oder kaschiert.

Versalhöhe

Höhe der Großbuchstaben einer Schrift, gemessen in Punkt bei dem Buchstaben E oder H.

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W

Weichzeichnen

Oberbegriff für Bildveränderungen, die die Bildschärfe herabsetzen bzw. die Konturschärfe verringern. Bildberbeitungsprogramme bieten unterschiedliche Werkzeuge dafür an. Eines der bekanntesten ist der
sog. Gaußsche Weichzeichner.

Weißabgleich

Prozedur bei der Kalibrierung eines Gerätes, bei der der Weißpunkt einer Skala entweder auf ein Weißmuster oder z.B. auf das zu bedruckende Papierweiß bezogen wird. Alles was bei einem nachfolgenden Scan- oder Messvorgang genauso hell oder heller ist, wird als das Bezugsweiß registriert.

Widerdruck

Druck der Rückseite des schon auf der Vorderseite bedruckten Materials.

Wickelfalz

Er ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere Seiten ohne Richtungswechsel um eine Seite gefalzt werden.

WYSIWYG

„What you see is what you get“; bei der Monitordarstellung angestrebtes, aber durch physikalische Grenzen nicht erreichbares Ideal, die Details, Größenverhältnisse und Farben aller Seitenelemente so wiederzugeben, wie sie später bei der Ausgabe bzw. beim Druck zu erwarten sind.

Werksatz

Sammelbegriff für Satz von Büchern und Broschüren.

Workflow

Verfahren zur (in den meisten Fällen computergestützten) Organisation von Arbeitsabläufen. Es werden z.B. Dokumente in geordneter Weise von einer Arbeitsstufe zur nächsten bewegt oder verrechnet.

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X

Xtension

Programm-Modul, das ein Software-Paket um bestimmte Funktionen erweitert.

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Y

Yellow

Englische Bezeichnung für die nach DIN genormte subtraktive Grundfarbe Gelb.

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Z

Zeilenabstand

Abstand von Schriftlinie zu Schriftlinie (Unterkante der Großbuchstaben bzw. Kleinbuchstaben ohne Unterlängen).

Zickzackfalz

Der Zick-Zack-Falz oder auch Leporello-Falz genannt, entsteht durch mehrmaliges paralleles Einschlagen (Parallelfalz).

Zoll, (Inch)

Englisches Längemaß von ca. 2,54 cm.

Zuschnittmarken

Druckmarkierungen, die die späteren endgültigen Seitenkanten zum Zuschneiden kennzeichnen.

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